Energiesparen bringt bares GeldMit den folgenden Hinweisen zum Energiesparen ist das Mitmachen in jedem Falle lohnenswert. Nicht zuletzt verhindert man hierdurch eine übermäßige Belastung der Umwelt und spart zudem auch noch bares Geld.
1. Ein sehr einfacher erster Tipp zu diesem Thema befasst sich mit dem Kochen. Hierbei ist es empfehlenswert, immer einen möglichst genau auf die jeweilige Kochplatte passenden Topf oder Tiegel zu verwenden. Fallen diese zu klein aus, wird zum Teil Energie verbraucht, welche nicht genutzt werden kann. Hierdurch können bis zu 15 Euro im Jahr eingespart werden.
2. Hieran anschließend ist zu beachten, dass ein herkömmlicher Wasserkocher regulär weniger Strom verbraucht, als es bei einer vergleichbaren Aufkochung auf dem Herd der Fall ist. Allein durch diese Maßnahme sind immerhin 5 Euro jährliche Einsparung möglich.
3. Entgegen der weitläufigen Ansicht, dass eine Spülmaschine ein Wasserverschwender ist, sei an diese Behauptung hierdurch widerrufen. Im Gegensatz zu einer fortwährenden Handspülung werden durch eine maschinelle Geschirr- und Besteckreinigung etwa 13 Euro im Jahr gespart.
4. Die Glühbirnen werden in den kommenden Jahren komplett aus den Ladenregalen verschwinden. Dies hat einen guten Grund. Tauscht man beispielsweise zwei Glühbirnen mit jeweils 60 Watt gegen gleich helle Energiesparlampen mit je 11 Watt aus, sind etwa 23 Euro Ersparnis im Jahr zu realisieren.
5. Ein großer Kostenfaktor zum Thema der Energieeinsparung im Haushalt ist die Waschmaschine. Hierbei ist zu beachten, dass wenn keine groben Verschmutzungen der Kleidung gegeben sind, das Vorwaschprogramm getrost weggelassen werden kann. Diese Maßnahme ermöglicht immerhin eine um 12 Euro niedrigere Belastung der Haushaltskasse.
6. Hieran anschließend ist ebenfalls eine allgemein hin falsche Meinung zu widerlegen. Dies betrifft die notwendigen Umdrehungen bei einer Waschung. Bei normaler Schmutzwäsche genügen etwa 800 statt 1600 Umdrehungen pro Minute. Das Ergebnis sind neben trotzdem sauberen Kleidungsstücken auch cirka 22 Euro jährliche Einsparung.
7. Ein weiterer Hinweis zur Energieeinsparung führt zu den akustischen Technikkomponenten, wie beispielsweise einer Musikanlage. Das Einstecken von elektronischen Gerätschaften in eine Hauptsteckleiste, welche separat mit einem Knopfdruck komplett vom Strom trennt, spart im Gegensatz zu einem fortwährenden Stand by Betrieb bis zu 16 Euro jährlich.
8. Gleiches gilt natürlich auch für den Fernseher, sowie hierzu gehörende technische Komponenten, wie etwa ein DVD Player. Trennt man lediglich den Fernseher bei durchschnittlicher Nutzungsdauer vom Netz, bedeutet dies eine Ersparnis von immerhin etwa 13 Euro im Jahr.
9. Im Falle der zusätzlichen Geräte, wie dem bereits erwähnten DVD Player oder Recorder sind mit einer gleichen Verfahrensweise bis zu weiteren 20 Euro weniger finanzieller Belastung realisierbar.
10. Die Bequemlichkeit verleitet gerne dazu, eines der Lieblingsgetränke der Deutschen durch die maschinelle Warmhaltefunktion heiß zu erhalten. Dabei lässt sich Kaffee auch in einer Thermoskanne über mehrere Stunden hinweg auf einer gewünschten Temperatur halten. Setzt man diesen Hinweis alltäglich um, können etwa 7 Euro Einsparung im Jahr dabei herauskommen. Gerichte welche im Ofen zubereitet werden müssen nicht zwangsläufig erst nach einem Vorheizen in den selbigen eingebracht werden. Beachtet man diesen Energiespartipp und nutzt zudem noch die auch nach dem Backen im Ofen befindliche Wärme, sind Einsparungen von rund 3 Euro jährlich zu bewerkstelligen.
11. Befolgt man nun diese Hinweise zum Energiesparen, sind addiert im Jahr cirka 150 Euro an Ersparnis für die Haushaltskasse möglich. Hierbei ist zu beachten, dass sich sämtliche aufgeführten Beispiele auf einen durchschnittlichen Haushalt mit drei Personen beziehen.
Das richtige Lüften im Haushalt
Hierbei gilt es einen guten Mittelweg zwischen regelmäßigem Stoßlüften und unnötiger Wärmeabgabe nach draußen zu finden. Prinzipiell ist das Lüften notwendig, da neben ökonomischen Gründen auch hygienische Aspekte in diesem Zusammenhang eine tragende Rolle spielen. Zum einen ist es die Atemluft, zum anderen auch die Dämpfe, welche sich etwa beim Kochen im Haushalt sammeln. Diese produzieren Luftfeuchtigkeit, welche wiederum bei zu hoher Konzentration schlimmstenfalls zu Schimmelbildung führen kann. Die deutsche Industrienorm gibt für winterliche Außentemperaturen Stoßlüftungen im Bereich zwischen vier und sechs Minuten vor. Dies genügt um überflüssige Luftfeuchtigkeit abzuführen und gleichzeitig keine unnötige Wärmeenergie zu verschwenden. Allgemein ist anzuraten, dass mehrmals täglich kurz stoßgelüftet werden sollte. Keinesfalls sollten die Fenster jedoch über einen längeren Zeitraum bei laufenden Heizungen geöffnet sein.
Viele Haushalte in Deutschland besitzen noch veraltete Kesselheizsysteme, welche sich sehr unflexibel den Innenraumbedingungen anpassen. Vorteilhafter sind moderne Brennwertheizungen hingegen lassen sich so einstellen, dass bei einem Luftaustausch nur geringe Energieverluste entstehen.
Die folgende Staffelung gibt Auskunft über empfohlene Lüftungsrichtwerte. So sollten etwa in den Monaten März und November maximal 8 bis 10minütige Stoßlüftungen vorgenommen werden. Anders verhält es sich in den Übergangsperioden April und Oktober. Hier raten Experten zu einem Lüftungszeitraum von 12 bis 15 Minuten. Wiederum in den Monaten Mai und September empfehlen sich etwa 16 bis 20minütige Belüftungen. Die längste Stoßlüftungsdauer kann in den Sommermonaten Juli bis August erfolgen. In diesem Zeitraum ist es sinnvoll cirka 25 bis 30 Minuten zu lüften. Jedoch gilt es in der heißen Jahreszeit die Belüftung des Haushaltes lediglich früh am Morgen und später am Abend vorzunehmen, da dann die Außentemperaturen nicht zu hoch sind.
Ein abschließender Hinweis sei dadurch gegeben, dass ein bewusstes Lüften ein besseres Gefühl für den Energieverbrauch ermöglicht. Die Fenster sollten diesbezüglich immer richtig geöffnet und nicht nur auf Kipp gestellt werden. |